Versagt auf ganzer Linie …

Fangen wir gleich einmal mit meiner ganz persöhnlichen Schmach an. Da kämpft man sich durch die öden Level 1 Missionen und spart um endlich einen Kreuzer fliegen und fitten zu können und dann scheitert es doch am lesen einer simplen Missionsbeschreibung.

Die feindlichen Schiffen müssen nicht angegriffen oder zerstört werden

Recon II Missionsbeschreibung

Das muss doch einfach zu schaffen sein, dachte ich und stand mit nur noch 30 % Struktur zum Warp bereit. Gerade noch einmal in Sicherheit gebracht, ging es nach einer teuren Reparatur direkt wieder ins Missionsgebiet. Elder Corpum Sage und Elder Corpum Priest, zwei Elite Kreuzer mit der unangenehmen Fähigkeit mir das CAP leer zu saugen, konnten meinen Waffensystemen nichts anhaben. Schließlich brauch meine Rupture mit ihren Projektilgeschützen keine Energie. Das Schild und der Afterburner jedoch schon. Und so kam es wie es kommen musste, meine teure Rupture mit einem Fittingwert von 29 Millionen ist geplatzt.

Fliege niemals etwas (oder transportiert etwas), was du dir nicht leisten kannst zu verlieren. Das gilt auch im Hochsicherheitsgebiet. Das bedeutet, dass du kein Schiff fliegen solltet, das du nicht ersetzten kannst.

Unbekannt

Wie oft habe ich diese Regel schon gelesen und wie oft hab ich sie auch schon ignoriert? Da konnte ich einfach niemanden anderen die Schuld zu schieben. Unachtsamkeit und die Gier sorgten für diesen Verlust und ich schwor mir selbst Besserung.

Wie hohl dieser Schwur sein würde, dazu aber später mehr…

Empirewechsel in Richtung Industrie

Den Verlust meiner teuren Rupture noch in den Knochen überdachte ich viele meiner Entscheidungen. War der Weg ins Amarr Empire vielleicht doch der falsche? Sind die Minmatar Schiffe für das was ich im PVE vorhabe auch wirklich ausgelegt? Es gibt ja noch Alternativen.

Ich will es durchziehen! Raketen und Drohnen, das war der leichte Weg, aber ich will mehr!

Einige Überlegungen später und auch der Weg in ein anderes Empire zeichnete sich ab. Dodixie sollte der neue Tradehub meiner Wahl werden. Weniger Handelsvolumen, dafür aber preislich um einige besser aufgestellt, zumindestens wenn man auf Verkäuferseite unterwegs ist. Weitere Nachforschung und ich fand mich im neuen System meiner Wahl.

Aurcel

Die Assets waren schnell umgezogen und so ging es mit meiner Rupture direkt zur Gallente Federation Navy. Wieder Level 1 Missionen farmen und wieder zog es sich unendlich hin. Dann eben doch noch die Social Skills gepusht und schon standen mir auch wieder Level 2 Missionen zur Verfügung.

Ich wollte endlich weiterkommen und die Rupture war wieder mal Priorität Nummer 1. Liam Gastrell musste es richten. Den Frachtraum voll mit allen Erzen ging es nach Dodixie und schneller als gedacht saß ich wieder in meiner ersehnten Rupture. 29 Millionen inklusive Kreuzer sollte die leicht verbesserte Version kosten.

Déjà-vu

Es dauerte nicht lange und abgesehen von einem ziemlich hohen Munitionsverbrauch lief es endlich wieder glatt. Das Ansehen der Corporation stieg und weitere Millionen ISK füllten mein leeres Konto. Mehrere Agenten innerhalb von 5 Sprüngen sollten ja genügen um den Missionen gegen Amarr und Co. aus dem Weg zu gehen.

Und, habt Ihr es gemerkt? Ich habe es schonwieder getan. Ich flog ein Schiff, welches ich mir eigentlich garnicht leisten konnte zu verlieren. Und so kam es wie es kommen musste. Der Timer zum Ablehnen der Mission läuft noch beim Agenten, also mal schnell 3 Systeme weiter springen. Und dann auch noch mit Autopilot. Diesmal begrüßten mich die Triglavian am Sprungtor, doch war ich noch ganze 10 km entfernt davon.

Das Warnsignal kam, aber es war längst zu spät…

Euer Alan Gastrell

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2 Kommentare

  1. Elias Nightstorm sagt:

    Du schaffst es mühelos Mitleid zu erzeugen. 😉

    Ich spiele schon etwa ein Jahr lang Eve, in Etappen seit 2013 – aber ich habe noch nie den Autopiloten benutzt.

    1. Alan Gastrell sagt:

      Der Autopilot ist manchmal einfach ziemlich praktisch aber ja, selber Schuld. Da sei aber gespannt, das Elend geht in die nächste Runde. Zu lesen in Teil 3 des Wochenrückblicks

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